Tierheim Dreieich kämpft um Überleben – Stadt erhöht dringend Förderung
Laila BienTierheim Dreieich kämpft um Überleben – Stadt erhöht dringend Förderung
Tierheim Dreieich steht vor finanzieller Krise – Stadt erhöht Förderung
Das Tierheim Dreieich kämpft mit einer finanziellen Schieflage, da die Kosten steigen und immer mehr Tiere abgegeben werden. Der Stadtrat hat nun reagiert und die Mittel aufgestockt. Bürgermeister Martin Burlon bezeichnete das Tierheim als "oberste Priorität". Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der bereits 22 Kommunen in ganz Deutschland – darunter Dreieich selbst – zum Betrieb des Heims beitragen.
Die Probleme des Tierheims resultieren aus gestiegenen Ausgaben und einer wachsenden Zahl von Hunden mit Verhaltensauffälligkeiten. Um die Einrichtung zu unterstützen, hat Dreieich seinen Pro-Kopf-Beitrag von 0,80 Euro auf 1,00 Euro erhöht, was die jährliche Förderung um 8.500 Euro aufstockt. Die Anpassung gilt rückwirkend zum 1. Januar 2024.
Neben den regulären Zuwendungen hat die Stadt zudem mehrjährige Zuschüsse für dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen bewilligt, etwa für Gebäuderenovierungen. Karin Eisenhauer, Leiterin des Amts für Bürgerdienste und öffentliche Ordnung, betonte, dass auch andere kommunale Partner Signal gegeben hätten, zusätzliche finanzielle Hilfen leisten zu wollen.
Das Tierheim finanziert sich jedoch nicht allein aus öffentlichen Mitteln. Spenden von Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen sind ebenfalls entscheidend, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Mit der Aufstockung der Gelder soll die finanzielle Lage des Tierheims angesichts steigender Nachfrage stabilisiert werden. Durch die Unterstützung von 22 Kommunen und weitere Fördermittel hofft die Stadt, die Zukunft der Einrichtung langfristig zu sichern. Gleichzeitig bleibt das Tierheim weiterhin auf öffentliche Zuschüsse und private Spenden angewiesen, um die Versorgung der Tiere zu gewährleisten.






