29 April 2026, 05:19

Vandalismus-Welle in Egelsbach: Öffentliche Plätze und Privatgebäude im Visier der Täter

Stadtstraßenansicht mit Graffiti-bedeckter Wand, Bäumen, Straßenlaternen, einem Schild, Fahrzeugen, Gebäuden mit Fenstern, einem Schornstein und einem bewölkten Himmel.

Vandalismus-Welle in Egelsbach: Öffentliche Plätze und Privatgebäude im Visier der Täter

Egelsbach erlebt seit Wochen eine Welle von Vandalismus

In den vergangenen Wochen hat Egelsbach mit einer dramatischen Zunahme von Sachbeschädigungen zu kämpfen. Öffentliche Einrichtungen wie Bushaltestellen, das Rathaus und sogar Privatgebäude wurden immer wieder zum Ziel von Angriffen. Bei den jüngsten Vorfällen handelt es sich um Graffiti, mutwillige Zerstörung und gezielte Überschwemmungen in der Nähe eines örtlichen Wahrzeichens.

Mitte Juni traf es den Jugendfreizeitbereich: Ein Tischtennistisch und Mülleimer wurden mit polizeifeindlichen Parolen und einem Hakenkreuz besprüht. Doch die Angriffe hörten nicht auf. Am Dienstag, dem 27. Juni, fluteten Vandalen die Pflanzkübel rund um den Klammerschnitzer-Brunnen und warfen Bücher ins Becken. Die städtischen Mitarbeiter mussten den Bereich wiederherrichten – dabei besteht die Sorge, dass die Pumpe des Brunnens beschädigt worden sein könnte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Zerstörungswelle beschränkt sich jedoch nicht auf diese Orte. Graffiti verunstalten inzwischen Bushäuschen, Verteilerkästen, Verkehrsschilder und den Unterführungsbereich am Bahnhof Egelsbach. Auch das Rathaus und mehrere Privatwohnungen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Jeder Vorfall zwingt den Bauhof, stundenlang zu reinigen oder zu überstreichen – was unnötige Kosten für die Steuerzahler bedeutet.

Bürgermeister Tobias Wilbrand hat die Bevölkerung nun zum Mitmachen aufgerufen, um gemeinsames Eigentum zu schützen. Er bittet alle, die Hinweise zu den Vorfällen haben, sich bei der Polizeistation in Langen zu melden. Die Behörden betonen, dass sämtliche Schäden angezeigt werden – den Tätern drohen strafrechtliche Konsequenzen sowie finanzielle Forderungen.

Die wiederholten Angriffe belasten die Stadt mit steigenden Reparaturkosten und beeinträchtigen die Nutzung öffentlicher Räume. Während die Polizei weiter ermittelt, unterstreichen die Verantwortlichen, wie wichtig die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung ist, um weitere Schäden zu verhindern. Den Tätern könnten juristische Schritte und Schadensersatzforderungen ins Haus stehen.

Quelle