17 March 2026, 14:28

Verlängerte Kooperation: Jugendämter und Psychiatrie stärken Hilfe für Kinder in Hessen

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Verlängerte Kooperation: Jugendämter und Psychiatrie stärken Hilfe für Kinder in Hessen

Eine langjährige Zusammenarbeit zwischen Jugendämtern und einer psychiatrischen Klinik in Hessen wurde für eine weitere Laufzeit verlängert. Die Vereinbarung, die erstmals 2005 unterzeichnet wurde, zielt darauf ab, Kindern und Jugendlichen mit psychischen Belastungen schneller und besser abgestimmte Hilfe zukommen zu lassen. Vertreter des Landkreises Groß-Gerau, der Stadt Rüsselsheim am Main und der Vitos-Klinik in Riedstadt besiegelten die Verlängerung am 28. Mai 2025.

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Die ursprüngliche Kooperation begann im Mai 2005 zwischen dem Jugendamt des Landkreises Groß-Gerau und der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie in Riedstadt. Sechs Jahre später schloss sich auch das Jugendamt der Stadt Rüsselsheim am Main der Initiative an. Im Mittelpunkt der Partnerschaft stehen kürzere Wartezeiten bei Überweisungen und ein besserer Zugang zu psychiatrischen Hilfsangeboten durch engere Abstimmung zwischen den Behörden.

Im Laufe der Jahre ist die Zusammenarbeit immer wichtiger geworden. Steigende Belastungen für junge Menschen – von der COVID-19-Pandemie über den Krieg in der Ukraine bis hin zu anhaltender Armut – haben den Bedarf an fachübergreifender Unterstützung erhöht. Regelmäßige Überprüfungen der Vereinbarung helfen, die Abläufe zu optimieren, während Fortbildungen und Hospitationen das Fachpersonal über bewährte Methoden auf dem Laufenden halten.

Die erneuerte Vereinbarung, unterzeichnet von Landrat Thomas Will und Rüsselsheims Oberbürgermeister Murat Karakaya, sichert die Fortführung der Partnerschaft, ohne die Eigenständigkeit der beteiligten Einrichtungen einzuschränken. Das Ziel bleibt unverändert: Familien in Not so schnell und unkompliziert wie möglich zu helfen.

Die verlängerte Kooperation bietet weiterhin einen Rahmen für die gemeinsame Arbeit von Jugendhilfe und psychiatrischer Versorgung. Zwar liegen keine konkreten Daten zu den Auswirkungen auf die Behandlungsqualität in Groß-Gerau und Rüsselsheim vor, doch bleibt die Priorität klar: eine effizientere Unterstützung für gefährdete Kinder und Jugendliche. Regelmäßige Evaluierungen und die Weiterbildung des Personals bleiben zentrale Elemente der Zusammenarbeit.

Quelle