26 June 2026, 20:17

Veronika Grimm fordert radikale Rentenreform – aber nicht alle Pläne überzeugen sie

Wirtschaftswissenschaftlerin Grimm begrü├čt die Abschaffung von Mini-Jobs

Veronika Grimm fordert radikale Rentenreform – aber nicht alle Pläne überzeugen sie

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Veronika Grimm hat ihre Position zu mehreren Renten- und Arbeitsmarktreformen dargelegt. Sie befürwortet grundlegende Änderungen am deutschen Sozialversicherungssystem, lehnt jedoch einige der vorgeschlagenen Maßnahmen ab.

Grimm unterstützt den Vorschlag der Rentenkommission, Minijobs weitgehend abzuschaffen. Ihrer Meinung nach sollten diese geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse nur noch für Studierende erhalten bleiben. Zudem plädiert sie dafür, das Renteneintrittsalter schrittweise an die steigende Lebenserwartung anzupassen.

Bei der Frühverrentung spricht sie sich gegen die Option mit 63 Jahren aus. Kritisch sieht sie die Pläne, Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. Für Selbstständige lehnt sie die verpflichtende Altersvorsorge ab, schlägt jedoch vor, ihnen stattdessen die Möglichkeit zu geben, kapitalgedeckte Vorsorgeformen zu nutzen.

Ihre Standpunkte zeigen eine Präferenz für mehr Flexibilität in einigen Bereichen und strengere Regelungen in anderen. Die Reformvorschläge zielen darauf ab, das Rentensystem an demografische und wirtschaftliche Veränderungen anzupassen. Die Debatte über diese Reformen wird voraussichtlich weitergehen.

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