Wiesbaden baut Schulsozialarbeit an Grundschulen nach 35 Jahren Erfolg weiter aus
Frieder LachmannWiesbaden baut Schulsozialarbeit an Grundschulen nach 35 Jahren Erfolg weiter aus
Wiesbaden bietet seit 35 Jahren Schulsozialarbeit an Grundschulen an. Der Dienst, der mittlerweile eine verpflichtende Leistung der Jugendhilfe darstellt, spielt eine zentrale Rolle bei der Unterstützung von Kindern und Familien. Aktuelle Pläne sehen vor, das Angebot noch weiter auszubauen.
Die Bedeutung von Schulsozialarbeiter:innen hat sich über die Jahre stetig erhöht. Sie bieten Stabilität, Orientierung und Hilfe für Eltern – insbesondere in sozial benachteiligten Stadtteilen. Ihre Präsenz gilt an Grundschulen als unverzichtbar, da frühe Förderung nachhaltige Wirkung entfalten kann.
Nach Paragraf 13a des Achten Buchs Sozialgesetzbuch (SGB VIII) ist Schulsozialarbeit mittlerweile eine verbindliche Leistung. Sie trägt dazu bei, ein offenes und unterstützendes Umfeld für Schüler:innen zu schaffen. Mit der jüngsten Erweiterung wird Wiesbaden das Programm auf weitere Schulen ausdehnen, darunter die Johannes-Maaß-Schule, die Karl-Gärtner-Schule und die Otto-Stückrath-Schule.
Die genauen Pläne sind im Bericht „Schulsozialarbeit an Wiesbadener Grundschulen“ dargestellt. Das Dokument ist online unter www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/gesellschaft-soziales/soziale-dienste/Schulsozialarbeit-Kinder abrufbar.
Durch den Ausbau wird die Unterstützung für Kinder im Grundschulbereich gestärkt. Mehr Schulen profitieren künftig von fest angestellten Sozialarbeiter:innen, die Familien begleiten und das schulische Umfeld verbessern. Die Initiative knüpft an 35 Jahre bewährte Praxis in Wiesbaden an.






