Wiesbaden diskutiert Stadtentwicklung und digitale Notfallhilfe in parallelen Ausschusssitzungen
Frieder LachmannWiesbaden diskutiert Stadtentwicklung und digitale Notfallhilfe in parallelen Ausschusssitzungen
Zwei wichtige Ausschüsse in Wiesbaden kommen am Dienstag, dem 3. Februar, um 17:00 Uhr zu Sitzungen zusammen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und der Wirtschaftsausschuss behandeln in getrennten Räumen des Rathauses unterschiedliche Tagesordnungen. Beide Sitzungen befassen sich mit einer Reihe lokaler Projekte und Initiativen, die das Wachstum der Stadt und ihre Dienstleistungen betreffen.
Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Bau tagt in Raum 318 und widmet sich mehreren zentralen Themen. Dazu gehören das Projekt 'Neuer Schwung für den Schelmengraben', Aktualisierungen zur Entwicklung der Mauritiushöfe sowie die Pläne für den Rheinhöhe-Sportpark. Auf der Tagesordnung stehen zudem die Aufstellung überdachter Sitzbänke in der gesamten Stadt sowie verschiedene Bauleitplanverfahren.
Gleichzeitig trifft sich der Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Digitalisierung und Gesundheit in Raum 22. Im Mittelpunkt der Beratungen steht das Thema 'Drei Jahre Mobile Ersthelfer' – eine Bilanz, wie die Initiative die notfallmedizinische Versorgung bei Herzstillstand unterstützt hat. Zwar liegen keine spezifischen Daten zur Wirkung in Wiesbaden vor, doch die Mobile-Retter-App, die seit 2013 in über 40 deutschen Regionen aktiv ist, alarmiert geschulte Helfer in der Nähe parallel zum Rettungsdienst. Weitere Themen sind die Bekämpfung von Leerstand und Gebäudeverfall, der Ausbau des Glasfasernetzes sowie die Verbesserung digitaler Meldeverfahren. Der Ausschuss wird zudem bestehende digitale Systeme überprüfen und die Einführung stiller Alarme für die Stadtverwaltung erörtern.
Beide Sitzungen finden um 17:00 Uhr parallel im Rathaus statt. Die Beschlüsse des Stadtentwicklungsausschusses könnten die künftige Infrastruktur und öffentliche Räume prägen, während die Debatten des Wirtschaftsausschusses Auswirkungen auf Notfallsysteme und digitale Dienstleistungen haben dürften. Bürgerinnen, Bürger und Interessierte sind eingeladen, sich über die geplanten Vorhaben zu informieren.