29 April 2026, 18:29

Wiesbaden feiert Europas Menschenrechtserbe mit neuer Ausstellung ab Mai 2026

Große Gruppe von Menschen an einem langen Tisch mit Laptops, Mikrofonen, Papieren und anderen Gegenständen während einer Sitzung des Europäischen Rates für Menschenrechte, mit drei Flaggen, zwei Fernsehern und Deckenleuchten im Hintergrund.

Wiesbaden feiert Europas Menschenrechtserbe mit neuer Ausstellung ab Mai 2026

Neue Ausstellung zu Europas Menschenrechtserbe eröffnet am 5. Mai 2026 in Wiesbaden

Am Dienstag, dem 5. Mai 2026, öffnet in Wiesbaden eine neue Ausstellung, die sich mit dem Menschenrechtserbe Europas auseinandersetzt. Unter dem Titel "Vorkämpfer für die Menschenrechte" zeigt die kostenlose Schau im Zukunftswerk des LuisenForums die Arbeit des Europarats seit seiner Gründung im Jahr 1949 auf.

Die Ausstellung untersucht, wie Menschenrechte nach dem Zweiten Weltkrieg in rechtlich verbindliche Schutzmechanismen umgewandelt wurden. Im Mittelpunkt stehen wichtige Meilensteine wie die Europäische Menschenrechtskonvention und deren Einfluss auf den Alltag der Menschen auf dem gesamten Kontinent. Zudem werden über 200 vom Europarat verabschiedete Verträge präsentiert, die ein breites Spektrum an Rechten und Freiheiten abdecken.

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Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, über die Beständigkeit der europäischen Grundwerte und die Institutionen, die sie bewahren, nachzudenken. Die Ausstellung ist Teil einer breiteren Debatte in Wiesbaden und steht in Verbindung mit dem Projekt "Europäisches Archiv der Stimmen" im Stadtmuseum am Marktplatz.

Die Schau öffnet am 5. Mai ihre Türen, der Eintritt ist frei. Durch die Präsentation der 77-jährigen Geschichte des Europarats soll die anhaltende Bedeutung des Menschenrechtsschutzes hervorgehoben werden. Während der gesamten Laufzeit bleibt die Ausstellung für die Öffentlichkeit zugänglich.

Quelle