ZDF zieht Vorwurf gegen Elon Musk zurück: Wie eine ungenaue Formulierung für Wirbel sorgte
Anton BlochZDF zieht Vorwurf gegen Elon Musk zurück: Wie eine ungenaue Formulierung für Wirbel sorgte
Der deutsche öffentlich-rechtliche Sender ZDF hat Elon Musk vorgeworfen, einen Bürgerkrieg in Nordirland anzustacheln. Diese Behauptung erfolgte nach gewaltsamen Ausschreitungen in Belfast, die durch einen brutalen Angriff ausgelöst worden waren, der sich rasant in den sozialen Medien verbreitete. Später räumte ZDF ein, seine Formulierung sei unpräzise und irreführend gewesen.
Die Gewalt in Belfast begann, nachdem ein Video in den sozialen Netzwerken kursierte. Darin war zu sehen, wie der sudanesische Staatsbürger Hadid Allodid den Schotten Stephen Ogilvie fast enthauptete. Die Aufnahmen lösten Empörung aus und führten zu den Unruhen.
Demonstranten warfen Brandflaschen auf von Migranten bewohnte Häuser. Auch ein afrikanisch geführter Supermarkt wurde angegriffen. Die Ausschreitungen eskalierten schnell und zogen breite Aufmerksamkeit auf sich.
Die ZDF-Sendung heute live widmete dem Thema eine 30-minütige Reportage. Das Programm brachte die Gewalt mit online verbreiteter Hetze in Verbindung und warf Musk sowie dem Rechtsextremisten Tommy Robinson vor, auf Musks Plattform X zu einer „Jagd auf Migranten“ aufgerufen zu haben. Musk hatte Robinsons Aufruf zu Protesten verstärkt und geschrieben: „Nur durch wiederholten und lauten Protest haben wir eine Chance.“
ZDF gab später zu, in seiner Berichterstattung irreführende Formulierungen verwendet zu haben. Die Korrektur erfolgte nach Kritik an der Darstellung der Ereignisse. Die Unruhen in Belfast hinterließen sichtbare Schäden – angegriffene Gebäude und anhaltende Spannungen prägen weiterhin das Bild.






