06 May 2026, 16:25

Familienunternehmen warnen vor Deutschlands wirtschaftlichem Niedergang unter der Koalition

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Familienunternehmen warnen vor Deutschlands wirtschaftlichem Niedergang unter der Koalition

Stiftung Familienunternehmen und Politik übt scharfe Kritik an Bundesregierung zum ersten Jahrestag der schwarz-roten Koalition

Die Stiftung Familienunternehmen und Politik hat die Bundesregierung zum ersten Jahrestag der schwarz-roten Koalition scharf kritisiert. Als Interessenvertreterin von über 600 mittelständischen und großen Familienbetrieben warnt die Organisation, dass Deutschlands wirtschaftliche Zukunft auf dem Spiel stehe. Vorstandsmitglied Rainer Kirchdörfer sprach von einem „schleichenden und stillen Niedergang“, der das exportgetriebene Modell des Landes bedrohe.

Familienunternehmen hätten große Erwartungen in die Koalition gesetzt, fühlten sich nun aber enttäuscht. Viele wollten zwar in Deutschland investieren, doch wachsende Bürokratie und ungünstige Rahmenbedingungen zwängen sie dazu, stattdessen im Ausland nach Gewinnen zu suchen. Kirchdörfer betonte, dass ein Scheitern für die Regierung keine Option mehr sei.

Die Stiftung verwies zudem auf übergeordnete Herausforderungen: Die USA untergruben die Vorhersehbarkeit im globalen Handel, während sich die europäische Politik in übermäßiger Regulierung verstricke. Kirchdörfer sehe kaum Chancen auf Bürokratieabbau oder Kürzungen der Staatsausgaben – was die Frustration weiter verschärfe.

Im Kern des Problems stünden Deutschlands zwei zentrale Ressourcen: Familienunternehmen und junger Nachwuchs. Ohne bessere politische Weichenstellungen werde es für die nächste Generation und die Wirtschaft immer schwieriger, im aktuellen System zu gedeihen.

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Die Kritik kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Familienbetriebe klarere und unterstützendere Rahmenbedingungen fordern, um ihre Standorte in Deutschland zu halten. Ohne Kurskorrektur warnt die Stiftung vor einer weiteren Aushöhlung der wirtschaftlichen Grundlagen des Landes. Die Regierung steht nun unter Zugzwang, bevor noch größerer Schaden entsteht.

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