07 April 2026, 18:39

Offenbach plant 1.500 neue Studentenwohnheimplätze am Kaiserlei

Schwarzes architectural drawing eines Dachgeschossbaus mit zwei Ansichten: Vorder- und Rückseite, mit einem geneigten Dach und einem großen Fenster im zweiten Stock.

Offenbach plant 1.500 neue Studentenwohnheimplätze am Kaiserlei

Großes Studentenwohnprojekt nimmt am Standort Kaiserlei in Offenbach Gestalt an

In Offenbach bei Frankfurt entsteht am Standort Kaiserlei ein großes Studentenwohnprojekt, das lokale Behörden, Bildungseinrichtungen und Projektentwickler zusammenbringt, um die wachsende Knappheit an bezahlbarem Wohnraum zu bekämpfen. Mit über 3.000 Studierenden auf Wartelisten zielt der Plan darauf ab, in umgenutzten Hochhäusern bis zu 1.500 neue Wohnheimplätze zu schaffen.

An dem Vorhaben beteiligt sind das Studierendenwerk Frankfurt, das Land Hessen, die Städte Frankfurt und Offenbach sowie private Investoren. Offenbachs Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke hat von Anfang an eine Schlüsselrolle eingenommen und die Bereitschaft der Stadt gesichert, den Bebauungsplan für das Gelände anzupassen. Die Adler Group, der das Areal gehört, hat ebenfalls signalisiert, an einer für alle Seiten vorteilhaften Lösung mitzuwirken.

Derzeit hält die Becken Group ein Vorkaufsrecht für die gesamte KWU-Fläche, das jedoch am 28. Februar ausläuft. Bis dahin hat das Unternehmen vorgeschlagen, die bestehenden Hochhäuser in modulares Studentenwohnheim umzuwandeln – damit könnten rund 1.500 neue Plätze entstehen. Konrad Zündorf, Geschäftsführer des Studierendenwerks Frankfurt, bezeichnet das Gelände als "einzigartige Chance", die Wohnsituation für die etwa 73.000 Studierenden in der Rhein-Main-Region zu verbessern.

Die politische Unterstützung ist deutlich: Hessens stellvertretender Ministerpräsident Kaweh Mansoori befürwortet das Projekt als Möglichkeit, bezahlbaren Wohnraum für Studierende und Auszubildende zu schaffen. Auch Frankfurts Planungsdezernent Marcus Gwechenberger hat Hilfe zugesagt und betont die Bedeutung des Vorhabens für die Entlastung des gesamten Wohnungsmarktes. Darüber hinaus wird das Projekt als Standortvorteil für die lokalen Hochschulen gesehen, die im Wettbewerb um akademische Spitzenkräfte bestehen müssen.

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Die Entwicklung am Kaiserlei könnte den Stau bei der Studentenwohnraumnachfrage in der Region deutlich verringern. Falls genehmigt, würden die umgebauten Hochhäuser modular gestaltete Wohneinheiten speziell für Studierende und Auszubildende bieten. Der nächste entscheidende Schritt ist die Finalisierung der Vereinbarungen, bevor die Entwicklungsrechte der Becken Group Ende Februar auslaufen.

Quelle