05 May 2026, 23:45

ORF-Special "Wir sind Eurovision" startet mit peinlichen Pannen und Quoten-Desaster

Frau in goldenem Kleid, die auf der Bühne der Eurovision Song Contest in ein Mikrofon singt, mit blauem und schwarzem Hintergrund.

ORF-Special "Wir sind Eurovision" startet mit peinlichen Pannen und Quoten-Desaster

ORF-Special Wir sind Eurovision: Zwischen Nostalgie und peinlichen Momenten

Ein kürzlich ausgestrahltes ORF-Special mit dem Titel Wir sind Eurovision versuchte, über die übliche Nostalgie des Wettbewerbs hinauszugehen. Doch der Auftakt der Sendung fiel bei den Zuschauern durch – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Die Einschaltquoten sanken auf durchschnittlich nur 216.000 Zuschauer, während der Eröffnungsbeitrag beim Publikumsvoting sogar null Punkte erhielt.

Barbara Schöneberger eröffnete die Show mit einer Reihe befremdlicher Szenen. Mit einem Filzbart verkleidet, mimte sie eine Wurst und sang dabei Conchita Wursts Rise Like a Phoenix – eine Nummer, die beim Publikum einfach nicht ankam und eher Ratlosigkeit als Begeisterung auslöste.

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Später in der Sendung behauptete Schöneberger, Österreichs Eurovision-Sieg von 1966 sei gleichzeitig ein Triumph für Deutschland oder Polen gewesen – eine Aussage, die den ohnehin schon seltsamen Ton des Abends noch verstärkte. Einer der wenigen Lichtblicke war Lizzi Engstlers Verwendung des Begriffs urcool, der für einen der wenigen lockeren, charmant-leichtfüßigen Momente sorgte.

Trotz seiner ambitionierten Ansätze hatte das Programm Schwierigkeiten, beim Publikum anzukommen. Die schlechte Resonanz auf den Auftakt setzte einen schwachen Ton für den Rest der Ausstrahlung.

Die enttäuschenden Quoten und der Null-Punkte-Start unterstreichen die durchwachsene Rezeption des Specials. Zwar stachen einzelne Momente wie Engstlers verspielter Sprachwitz heraus, doch insgesamt blieb die Reaktion verhalten. ORF ist es diesmal deutlich nicht gelungen, das Eurovision-Image erfolgreich aufzufrischen.

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